Funding head
West-Australien 1-der NW 29.10. - 21.11.2003
Side nav buttonsStartseiteKontakteBilderLinksReisenÜber uns

Reisebericht Jugoslavien / Griechenland 1972

Reisebericht Australien 2 2003

Reisebericht Motorradtour Südtirol 2003

Sommer 1986 Frankreich

Reisebericht USA Wohnmobil-Tour Ostern 1998 Der wilde Westen Teil 1

Slovenien + Kroatien Sommer 2004 /5 /6

Der wilde Westen Teil 2

Reisebericht China 2007 Teil 1 14 Tage Gruppenreise

Der wilde Westen Teil 3

Der wilde Westen Teil 4

Reisebericht China 2007 Teil 2 Chongqing und Peking

Reisebericht Auto/Motorad Urlaub Florenz, Elba +Korsika 2002

Unser Gästebuch

Strand bei Monkey Mia 900 km nördlich von Perth
Wenn man überlegt, das Australien der kleinste Kontinent ist und allein in Westaustralien flächenmäßig die ganze heutige EU Platz findet, ist "klein" in diesem Fall ganz schön groß! Hier ein paar Fakten zu West-Australien: WA hat 2,4 Millionen Einwohner, davon leben 1,4 Mill in Perth und im weiteren Umfeld nochmal 200 000. Da bleiben für den gesamten Rest ca. 800 000 Einwohner,etwa soviel wie in Köln (die gesamte EU hat ca. 450 Millionen). Wir haben den westlichen Teil von WA bereist. Dabei sind wir ca.7000 km gefahren und haben bei weitem nicht alles erkundet. Die grenzenlose Weite und meist unheimliche Leere dieses Landes ist unglaublich beeindruckend, aber manchmal für uns Europäer etwas gewöhnungsbedürftig. Bei uns jedenfalls hat die Faszination überwogen, sodass die nächste Reise so gut wie geplant ist. Mit dem Unterschied, das wir das nächste mal nur noch mit einem Allradfahrzeug fahren werden. Es gab auf unserer Reise so viele Plätze, die uns mit unserem Campervan versagt blieben.

Australien---Ein einziges "Risk Area" (Risiko Gebiet)?

Die ersten Bilder sind Beispiele, wie sehr die Australier um das Wohlergehen der Touristen besorgt sind. Eine Unzahl von Schildern warnt vor allen möglichen Gefahren, die mal mehr und mal weniger riskant waren.

dies sind nur einige Beispiele
Unsere Reiseroute
Hin- und Rückflug mit Malaysian Airlines über Kuala Lumpur nach Perth und 21 Tage Wohnmobil der Autovermietung Hertz ohne Kilometerbegrenzung. Gebucht wurde die Reise bei Crusing Reisen in Berlin zum Preis von 1494.-€ incl. aller Gebühren und Fly and Rail BS-Frankfurt-BS.

Nachdem wir zum Eingewöhnen zwei Nächt in der Nähe von Fremantle geblieben waren, führte unsere Route nach Norden:

Der Namburg NP, der Kalbarri NP, Monkey Mia in der Shark Bay, der Point Quobba, Port Hedland, der Karijini NP, Mount Magnet, Lancelin und wieder Fremantle.

Der zweite Teil unserer Tour führt uns in den grünen Süden

Albany, Walpole, Nannup, Busselton, Brunswick und Fremantle

Unsere Reise führte uns 6850 km durch Westaustralien. Zur Eingewöhnung sind wir 2 Tage in Fremantle und Umgebung geblieben. Der Flug ist ja doch relativ anstrengend und an die Zeitverschiebung muss man sich auch gewöhnen. 1. Ziel und für uns die 3. Nacht waren die Pinnacles im Namburg NP. Auf der Karte oben sind die einzelnen Stationen der Reise aufgelistet und mit entsprechenden Zahlen auf der Karte dokumentiert. Da wir insgesamt 3 mal in Fremantle waren, haben wir nur einmal Bilder von diesem Ort ganz am Ende unserer Tour.
Anflug auf Perth, die Hauptstadt Westaustraliens. 1,4 Mill Einwohner und -wie wir glauben- eine der großartigsten und reichsten Städte, die wir je gesehen haben
Der erste Morgen in "Down Under" mit unserem Wohnmobil Mazda E 2000 auf einem Campground in Fremantle, dem Hafen von Perth. Ein schöner kleiner Ort im Stil der Kolonialzeit mit etwas "Italian Flair"

Der Namburg National Park

Die "Pinnacles" im Namburg NP ca 320 Kilometer nördlich von Perth direkt an der Küste gelegen. Dies war gleich als erstes ein absolutes Highlight unserer Reise. Wir glauben, diese kleine Auswahl der Bilder spricht für sich. Ich habe ca. 80 Bilder geschossen und hätte noch 100 Bilder machen können!

Der Kalbarri National-Park

Der Kalbarri NP liegt unmittelbar an der Küste ca 600 Km nördlich Perth und besteht aus zwei Teilen. Tiefe Schluchten mit irren Felsformationen und der sehr wilden Küste. Außerdem kann man mit einem Boot vom Meer bis zu den Schluchten fahren. Die Tier- und Pflanzenwelt ist einfach unvergleichlich!
Papageien, Kängurus und Echsen waren in ganz Westaustralien unsere ständigen Begleiter. Allerding hat es sehr lange gedauert, bis wir die ersten lebenden Kängurus gesehen haben; leider sieht man sie viel häufiger tot am Straßenrand. Die beste Zeit um Tiere zu beobachten, ist die Abenddämmerung
Wir haben auf unserer Tour Australier kennengelernt, die nur wegen der unheimlich vielfältigen Pflanzenwelt durch Westaustralien reisen. Auch wir waren beeindruckt. Hier nur zwei Beispiele von Pflanzen, die es so bei uns in Europa nicht gibt. Allein von der Flora habe ich mehr als 250 Bilder

Shark Bay / Monkey Mia

In erster Linie steht "Shark Bay" für traumhafte Strände. Die meisten davon sind leider nur mit einem Allradfahrzeug zu erreichen. In "Monkey Mia" kann man mit Delphinen baden. Wilde Delphine kommen direkt bis an den Strand und sind zu einer Touristenattraktion geworden. Es kommen ganze Bussladungen aus Perth (800km) am Wochenende hierher. Beim Baden an einsamen Stränden sollte man schon die Augen offen halten. Kleine Haie kommen bis dicht an den Strand. Der Shell Beach ( oben rechts ) ist 15 km lang bis zu 500m breit und besteht bis in 8m Tiefe nur aus Muscheln!

Point Quobba / Blowholes

Auf dem Weg zum Point Quobba sind wir noch schnell bei den ältesten Bewohnern der Erde vorbeigefahren (oben links) Die Stromalotiten sind einzellige Lebewesen und bauen Gebilde ähnlich wie Korallen, es gibt sie unverändert seit 3,5 Milliarden Jahren. Moderne Roadtrains begegnen uns überall. Das Überholen wird auch auf den leeren Straßen von Westaustralien oft zu einem Abenteuer. Die wildeste Küstenlandschaft, die wir gesehen haben, findet man am Point Quobba. Durch die oft sehr starke Brandung drückt Wasser wie bei einem Geysir aus Löchern im Fels. Die Küste ist schon mehreren modernen Frachtern zum Verhängnis geworden. Mit einem Geländewagen kann man bis zu den Wracks fahren.
Die Fahrt nach Port Hedland vom Point Quobba ca 900 km war unsere längste Etappe und nicht gerade sehr abwechslungsreich. Die Tankstellen nur noch alle 300 km und die Außentemperatur ca 45 Grad. Das Outback lässt grüßen. Wenn einem dann nur noch alle 1,5 Stunden ein Auto begegnet, kommt schon ein mulmiges Gefühl in der Magengegend auf(nur nicht liegenbleiben!). Port Hedland ist auch nur Station auf dem Weg in den Karijini NP und für uns die Gelegenheit einmal in tropischen Gewässern zu baden, denn ab jetzt geht es 2000 km zurück durch das Landesinnere. Hier kann man den Ursprung des Australischen Reichtums bewundern. Das hochwertige Eisenerz, welches im Umkreis von ca. 700 km um Port Hedland in riesigen Tagebauten aus der Erde gebuddelt wird kommt direkt von irre langen Zügen (bis zu 2km lang) auf Riesenfrachter und wird in die ganze Welt verkauft. Seit einiger Zeit gibt es auch noch ein großes Stahlwerk. Die ganze Region lebt nur von diesem Erwerbszweig. In Port Hedland kann man sehr preisweit einkaufen. Man könnte glauben, das dieser Ort ob seiner trostlosen und einsamen Lage vom Staat gesponsert wird. Für Interessierte: In der Nähe von Newman kann man sich den größten Tagebau der Welt anschauen.

Port Hadland

Auch wenn der Ort nicht besonders schön ist - tropische Pflanzen wie Mangrovenwälder, Kokospalmen und wunderschöne blühende Bäume kann man allemal bewundern. Eine Besonderheit sind Scharen von fliegenden Hunden, die jeden Abend den Campingplatz heimsuchten.

Der Karajini National Park

In einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung habe ich über den Karijini NP gelesen: So eintönig und karg wie der Park in den Hochebenen ist, so vielfältig und üppig ist er in den Schluchten. Wir können dieses nur bestätigen. Die Eindrücke bei unseren Spaziergängen in den Canyons waren überwältigend. Einzig und allein die vielen Buschfliegen haben dieses Erlebnis etwas getrübt. Obwohl dieser Park im Umkreis von 500 km die einzige richtige Arttraktion ist und deshalb gut besucht wird, findet man in den Weiten des Parks ganz viel Ruhe und Einsamkeit ( bzw. Zweisamkeit). Die teilwese sehr klaren Pools laden auch immer wieder zum Baden ein.

1500 km zurück an die Küste und mittendrin zwei Goldgräberorte: Meekatharra und Mt. Magnet

In Williams, dem ersten Ort nach dem Karijini NP wird Eisenerz im großen Stil abgebaut. Hinter den riesigen Abraumhalden verbirgt sich der größte Tagebau der Welt. 400 km weiter sehen wir dann die ersten Tagebauten der Goldminen. Das Gold wird hier fast nur noch industriell abgebaut. Private Goldsucher gibt es auch noch, sind aber eher die Seltenheit. Und mitten in all den Löchen gibt es noch unversehrte Höhlen mit aboriginal Malereien. Weil wir die 1500 km bis Lancelin natürlich nicht an einem Tag schaffen, entschließen wir uns über Nacht in Mt. Magnet zu bleiben und haben dadurch viel über diese Gegend erfahren.
Die Dünen von Lancelin.....80 km nördlich Pearth
Gerade noch bei 45 Grad im Outback, wechselt die Landschaft schlagartig, fast ohne Übergang. Zuerst kommen Weizenfelder soweit das Auge reicht und später wieder die typische Küstenlandschaft mit seinen "Grasstrees". Leider kommt leichter Nebel auf und in Lancelin haben wir nur noch 18 Grad. Das alles passiert auf einer Strecke von ca 150 km. Lancelin selbst ist ein kleiner Ferienort etwa 120 km nördlich von Perth, bei Windsurfern sehr beliebt und geprägt von einer irren Dünenlandschaft. Von hier aus führt eine Offroadpiste durch die Dünen zu den 120 km entfernten Pinnacles. Fährt man über die normale Straßen sind es 250km. Nach 7 Tagen mit mehr als 40 Grad tut es richtig gut. Ansonsten ist dieser Ort für europäische Verhältnisse sehr verträumt. Schön sind die vielen phantasievoll gestalteten Ferienhäuser.

Pearth Hauptstadt von Westaustralien un absolute Boomtown

Keine Stadt auf der Welt produziert z.Zt. so viele Millionäre wie Perth. Hier leben 2 Drittel aller West-Australier, etwa 1,4 Mill, und ob man uns glaubt oder nicht, wir haben keine Mietshäuser gesehen. Es scheint so, als wohnen alle in schmucken Einfamilienhäusern. Für eine Stadt dieser Größe eigentlich unglaublich. Bei einem Bummel durch diese pulsierende Stadt finden wir es auch unglaublich, wie relaxt die Leute hier sind

hans.schulenburg@arcor.de

oder

schutho@freenet.de

Unser Gästebuch

Reisebericht Jugoslavien / Griechenland 1973

Reisebericht Wohnmobil-Tour Ostern 1997 Der wilde Westen der USA

Reisebericht Auto/Motorad Urlaub Florenz, Elba +Korsika 2002

Slovenien + Kroatien Sommer 2004 /5 /6

Reisebericht Australien 2 2003

Reisebericht China 2007 Teil 1 14 Tage Gruppenreise

Sommer 1986 Frankreich

Der wilde Westen Teil 2

Reisebericht Motorradtour Suedtirol 2002

Reisebericht China 2007 Teil 2 Chongqing und Peking

Der wilde Westen Teil 3

Der wilde Westen Teil 4